Sharia-Konforme Geldanlage? Klar…
28. Juni 2010
Sharia-Konforme Geldanlage? Klar…
Sharia-Konforme Geldanlage? Klar…| Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen |
| Pressemitteilung von: Reichold GmbH & Co. KG |
| Viele Anleger lassen sich von den Mitteilungen über Börsen und Finanzkrise verunsichern, dabei bieten sich im Frühjahr 2009 ausgezeichnete Chancen, sein Kapital sicher und renditestark zu investieren. Diese Meinung vertritt die Reichold GmbH & Co.KG, die grade ein neues Büro in Düsseldorf eröffnet hat. Auf die Frage, welche Investments sie aktuell Ihren Mandanten empfehlen, fällt die Antwort untypisch aus: “Sachwerte wie Öl, Gold, Unternehmensbeteiligungen, Land und besonders Holz, jeweils aber nur bis zu 15% des Vermögens!” Sie meinen sicher Immobilien, wenn Sie von Land sprechen? “Immobilen sind auch gut, ich meine aber unbebautes Land, dazu informieren wir auch auf einer Veranstaltung nächsten Donnerstag.” Wie kann ein Durchschnittsanleger in Holz investieren? “Das hängt davon ab, welche Summe und Laufzeiten, welche Rendite und welche Ausstiegs-chancen der Mandant möchte. Wir haben in den letzten zwei Jahren viele Anbieter recherchiert, die unterschiedlich arbeiten und verschiedene Konzepte verfolgen. Das reicht von der okölogisch motivierten Beteiligung mit wenig Rendite über Baumkauf bis Forstkauf zu Aktien. Die Renditen der großen Unis Harvard und Yale mit 14-20% lassen sich nicht 1:1 nach Deutschland übertragen. Hier gilt meist: Kein Vorteil ohne Nachteil! Daher bieten wir unterschiedliche Produkte an ab 5.000 €, um vom biologischen Zinseszins zu profitieren! Das ist das faszinierende am Holz: es wächst unabhängig von Börsenkursen, Zinsen und Krisen! Weil das Thema aber komplex ist, werden wir regelmäßig Info-Veranstaltungen anbieten, auf denen keine Produkte beworben, sondern Einblicke in dies Marktsegment gewährt werden. Mehr hören Sie auch von der neuen Firma, die ich grade gründe.” |
Letzte Woche las ich in einer Fachzeitschrift für Makler: “das Marktpotenzial der Muslime in Deutschland wird unterschätzt. Es ist nöitg, Islamic-Banking oder Sharia-konforme Produkte anzubieten.”
Die gute Nachricht: genau das tue ich bereits! Durch mein eigenes Studium der Islamwissenschaften in Münster kenne ich die Gebote für islamkonforme Anlagen. Die Auffassungen des Qur’ans und der Sharia sind durchaus zum großen Teil identisch mit den “normalen” Kriterien für nachhaltige ethische Anlagen.
Genauer betrifft dies die folgenden Grundsätze: kein Zinsgeschäft, kein Geschäft auf Kredit, keine Investition in Waffen, Tabak, Pronografie, Alkohol, sowie keine Spekulation.
Wer dazu Beratung möchte, ob Muslim oder Muslima, ob Buddhist oder Christ, sei herzlich willkommen. Unabhängigkeit in der Produktwahl ermöglicht uns, fast jeden Wunsch sinnvoll zu erfüllen.
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nun viel Spass, Ihr Team von der Reichold GmbH & Co.KG
Viele Anleger kennen noch immer nur die “Klassischen” benchmarkorientierten Investmentfonds. Diese sind in der Fachsprache “long-only”-Produkte, die bei fallenden Märkten kein Geld verdienen können, weil der Fondsmanager eines “Aktien-Deutschland-fonds” eben prospektgemäß zu 90% in “Aktien-Deutschland” investiert sein muss, auch wenn diese fallen.
Das muß aber nicht sein, denn neue Richtlinien und moderne Konzepte gibt es seit einigen Jahren, damit die Fondsmanager in jeder Börsenphase Gewinne machen können. Mehr Erklärung gibt es hier: Viel Spaß.
Beim Test wurde festgestellt, dass die Beratung der Verbraucherzentralen nicht den eigenen publizierten Grundsätzen folgt. Machen die Verbraucherzentralen also nur gutes Marketing? Woran erkenne ich also gute Beratung?
Dazu habe ich meinem Buch ein eigenes Kapitel gewidmet, denn wie jeder Anleger anders ist, sucht er auch einen genau zu ihm/ihr passenden Barter…
Die Inflationsraten sind in den letzten Wochen in vielen Ländern stärker als erwartet gestiegen. „Die ultralockere Geldpolitik wirkt sich über den Hintereingang der Rohstoffpreise auf die allgemeine Geldentwertung aus. Wenn sich das so fortsetzt, werden die Zentralbanken gezwungen sein, bei der Normalisierung der Geldpolitik einen Zahn zuzulegen“, schreibt Dr. Martin Hüfner, volkswirtschaftlichter Berater der direktanlage.at, in einem aktuellen Marktkommentar. Nachfolgend der Originalbericht:
Die Preissteigerung hat in den letzten zwei Monaten überraschend zugelegt. Jeder rechnete damit, dass sich die Raten erhöhen würden. Aber kaum jemand dachte, dass es so stark sein würde. In Europa belief sich die Inflation im März auf 1,5 Prozent. Vor fünf Monaten waren wir noch im negativen Bereich. Im gesamten letzten Jahr waren es nur 0,3 Prozent. In der Schweiz stieg die Geldentwertung im März auf 1,4 Prozent. In den USA waren es 2,1 Prozent, in China 2,7 Prozent. Besonders in den Schwellenländern gingen die Preise in die Höhe. Zum Teil wurden die Raten dort sogar zweistellig (Indien 16 Prozent, Venezuela 27 Prozent, Türkei 10 Prozent). Allerdings spielen in diesen Staaten zum Teil Sonderfaktoren eine Rolle. In Indien gab es den schlimmsten Monsun seit langem. In Südchina und in Hinterindien führt die schwere Dürre zu Ernteausfällen.
Müssen wir bei dieser Entwicklung nervös werden? Kündigt sich hier schon der Schub der Inflation durch die hohe Staatsverschuldung und die ultralockere Geldpolitik an, mit dem eigentlich erst in den Jahren 2011/2012 zu rechnen war (mit der dann besseren Konjunktur)? Um die Antwort vorweg zu nehmen: Wirkliche Sorgen muss man sich noch nicht machen. Dafür ist es zu früh und dafür halten sich die Preissteigerungen noch zu sehr in Grenzen. Man sollte die Entwicklung aber auch nicht so ganz einfach ignorieren, wie das derzeit vielfach geschieht. Es sind erste Warnzeichen.
Der jüngste Anstieg der Preise ist auf zwei Gründe zurückzuführen. Der eine ist die Normalisierung nach den außergewöhnlichen Preisbewegungen der vergangenen Jahre. Bis Mitte 2008 war die Inflation wegen der Ölpreisexplosion stark angestiegen. Bis Anfang 2009 ging sie dann in der Finanzkrise wieder zurück. Jetzt laufen die Basiseffekte aus. Wenn sich die Rohstoffpreisentwicklung wieder auf Normalmodus einpendelt, dann müsste sich die Inflation bei 1 bis 1,5 Prozent stabilisieren. Die so genannte Kernrate der Inflation, die sich ergibt wenn man Öl und saisonabhängige Nahrungsmittel aus dem Index heraus rechnet, liegt in Europa derzeit bei 0,8 Prozent. Das ist nicht weiter beunruhigend.
Anders der zweite Grund. Die Öl- und Rohstoffpreise normalisieren sich nämlich nicht nur. Sie gehen im Gegenteil wieder kräftig nach oben. Öl kostet am Weltmarkt heute 65 Prozent mehr als vor einem Jahr, Aluminium und Kupfer ebenfalls rund 60 Prozent, Nickel sogar mehr als 100 Prozent. Im März kam noch einmal ein kräftiger Schub dazu. Auch die Stahlpreise werden durch das vor kurzem veränderte System der Preisfestsetzung nach oben gehen mit negativen Auswirkungen zum Beispiel auf die Autoindustrie.
Hinter dieser Entwicklung stehen nicht nur die bessere Weltkonjunktur und die Nachfrage der Schwellenländer. Es ist auch eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen auf den Finanzmärkten. Das ist das Problem. Denn hier zeigen sich die Folgen der überreichlichen Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken. Lange Zeit haben wir geglaubt, dass die hohe Liquidität im Finanzsystem keine Auswirkungen auf die Verbraucherpreise hat. Denn die Geldmenge kommt nicht bei Wirtschaft und Privaten an und kann damit nicht zu effektiver Nachfrage werden. Im Übrigen, so glaubten wir, sei die Konjunktur zu schwach, um Preissteigerungen auf den Märkten zu ermöglichen. Jetzt müssen wir lernen, dass das so nicht mehr ganz richtig ist. Die hohe Liquidität kommt sehr wohl bei den Verbrauchern an. Freilich nicht über den Vordereingang der Nachfrage nach Gütern und Diensten, sondern über den Hintereingang der Rohstoffpreise.
Glücklicherweise sind die Effekte bisher noch nicht so groß. Die Inflationserwartungen halten sich in Grenzen. Die Lohnsteigerungen sind gering. Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen liegt in Euroland in der Industrie bei nur 72 Prozent. Das verhindert eine weitere Beschleunigung der Inflation. Wenn sich die Konjunktur allerdings – wie wir alle hoffen – bessern sollte, dann könnte sich auch das Klima bei den Preisen verändern.
Zudem ist zu berücksichtigen, dass sich die Situation bei den Wechselkursen verschoben hat. In der Vergangenheit wurde der Anstieg der Rohstoffpreise in Europa stets durch die Aufwertung des Euro gebremst. Als Folge der Griechenland-Krise und der Verletzung der Stabilitätskriterien dürfte das in Zukunft nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in diesem Maße der Fall sein. Damit schlagen die Verhältnisse an den Rohstoffmärkten vermehrt auf die Verbraucherpreise durch. In Deutschland steigen die Importpreise derzeit um 2,6 Prozent. Im vorigen Jahr waren sie noch um 8,6 Prozent gefallen. Der Preis für den Liter Superbenzin ist in Deutschland elf Prozent höher als vor einem Jahr. Nur die Schweiz kann sich gegen den Rohstoffpreisanstieg durch den starken Franken schützen. (Dr.Martin Hüttner)
Vier Schlussfolgerungen daraus für den Anleger:
Erstens, die Deflation ist vorbei. Entsprechende Befürchtungen, die es vor allem in den USA zum Teil immer noch gibt, können ad acta gelegt werden. Damit entfällt ein wichtiges Motiv zum Kauf von langlaufenden Bonds.
Zweitens, die Inflation ist schneller zurückgekommen als viele es erwartet hatten. Wenn es nicht gelingt, den Anstieg der Rohstoffpreise in Grenzen zu halten, sondern er sich wie in den letzten Monaten fortsetzt, dann werden noch im Laufe dieses Jahres Preissteigerungsraten erreicht, die an die Grenzen der Stabilität (in Euroland knapp unter 2 Prozent) stoßen. Dann ändert sich das Klima an den Märkten und die Prioritäten verschieben sich.
Drittens, die Zentralbanken werden unter solchen Umständen bei der Normalisierung der Geldpolitik einen Zahn zulegen müssen. Bisher war es wegen der schlechten Konjunktur gängige Meinung, dass die Geldpolitik sehr vorsichtig agieren sollte. Wenn sich jetzt aber an den Rohstoffmärkten eine neue Blase bildet und diese auf die Verbraucherpreise überschwappt, dann muss diese Strategie überdacht werden. Dann reicht es nicht aus, wenn in diesem Jahr nur die Liquidität knapper gehalten und damit die sehr niedrigen Marktzinsen auf das Niveau der Leitsätze angehoben werden. Dann müssen auch die Leitzinsen selbst erhöht werden, und zwar sicher nicht nur einmal.
Viertens: Auf den Bondmärkten wird es ungemütlicher. Schon seit Mitte März sind die Renditen in den USA deutlich angestiegen. Das hängt sicher zum Teil mit den Sorgen über die hohe Staatsverschuldung zusammen. Es ist aber auch ein Zeichen für steigende Nervosität der Anleger. Sie wird in Zukunft vermutlich noch durch die höhere Inflation geschürt. Die Zinsen können dann auch in Euroland bei Bundesanleihen steigen. Quelle: FONDS professionell
Die Deutschen erwarten bei der Geldanlage eine verständlichere Beratung. Ganz oben auf der Liste stehen mehr Offenheit - auch bei Gebühren - sowie eine neutrale Produktauswahl, die über hauseigene Angebote hinausgeht. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Sofres im Auftrag von Fidelity International in elf europäischen Ländern. Zwar setzen die Bundesbürger auch nach der Finanzkrise auf eine intensive Anlageberatung, aber sie sind kritischer und fordernder geworden. Mehr Transparenz ist für ein Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Berater entscheidend.
Die Finanzkrise hat die Anleger verunsichert und Probleme in der Beratung offen gelegt. „Die Anleger Europas hadern nicht so sehr mit der Komplexität der Produkte, sondern mit dem Finanzjargon und der Informationsfülle. Berater müssen ihre gestiegenen Erwartungen besser erfüllen: Produkte einfach und verständlich erklären, für Transparenz sorgen - auch bei Gebühren - und neutral und auf Augenhöhe informieren”, fasst Ana Albizu, Direktorin Customer Relations bei TNS Sofres, die Studienergebnisse zusammen. „Die Finanzbranche hat derzeit die einmalige Gelegenheit, die Anlageberatung und damit den Dreh- und Angelpunkt der Kundenbeziehung neu zu definieren”, sagt Christian Wrede, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland. „Gerade angesichts der bestehenden Lücken bei der Altersvorsorge, ist eine vertrauensvolle Berater-Kunden-Beziehung essentiell”, so Wrede.
Qualifizierte Berater für Gros der Deutschen ein Muss:
Für die Mehrheit der Deutschen führt bei der Finanz- und Vorsorgeplanung kein Weg an einem qualifizierten Berater vorbei. Etwa jeder Zweite gibt an, dass beim letzten Kauf eines Finanzprodukts der Berater für die Entscheidung ausschlaggebend war. Nur in Italien, Dänemark und Frankreich hat Beratung einen noch höheren Stellenwert. Den Fachleuten kommt damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion zu - zumal die Bundesbürger ihr Wissen über richtiges Anlegen als begrenzt einschätzen: 56 Prozent von ihnen halten ihre Kenntnisse für gering; nur in Finnland und Spanien ist dieser Anteil höher.
Durch Finanzjargon unzureichend informiert:
In allen untersuchten europäischen Ländern sehen Anleger bei der Erklärung von Finanzprodukten und Anlagestrategien jedoch Defizite in punkto Verständlichkeit. Wenn sich die Deutschen bei der Geldanlage nicht ausreichend informiert fühlen, dann liegt das bei jedem Zweiten am Finanzjargon in Prospekten und im Kleingedruckten. Ein Drittel der Bundesbürger bewertet die Informationen, die er vor der letzten Investmentscheidung erhalten hat, als unzureichend. Die Komplexität des Produkts hinterlässt dagegen nur bei jedem Siebten das Gefühl, nicht gut informiert zu sein.
Zeitliches Engagement des Beraters hat europaweit hohen Stellenwert:
Befragt nach den Aspekten, auf die sie in der Beratung Wert legen, hat das zeitliche Engagement des Fachmanns für alle Europäer einen hohen Stellenwert. Für vier von fünf Deutschen ist es entscheidend, dass der Berater sich Zeit nimmt, ihre persönliche Situation zu verstehen. Und 69 Prozent der Befragten wünschen sich, dass der Berater fortlaufend prüft, ob das Produkt noch zum Anleger passt.
Kostentransparenz für Vertrauen entscheidend:
Aus Anlegersicht entscheidend für mehr Transparenz und Vertrauen ist auch die Offenlegung der Gebühren. Rund neun von zehn Deutschen finden vollständige Gebührenangaben wichtig oder essenziell. Doch nur 67 Prozent von ihnen meinen, dies sei derzeit der Fall. 10 Prozent glauben sogar, dass sie keine Gebühren zahlen.
Für Fidelity-Chef Wrede kann die Konsequenz hieraus nur darin bestehen, dass Berater ihren Kunden alle Gebühren transparent und vergleichbar machen. Das setzt voraus, dass Produkt- und Vertriebskosten getrennt ausgewiesen werden. Dabei ist die Tatsache, dass Beratung etwas kostet, für viele Europäer - vor allem die Deutschen - kein Problem, sondern eher ein Zeichen für Qualität. 51 Prozent sind bereit, unabhängig vom Produktkauf eine reine Beratungsgebühr zu bezahlen. 46 Prozent sind überzeugt, auf diese Weise eine individuellere und qualifiziertere Beratung zu erhalten.
Offene Architektur wird stärker zum Qualitätskriterium:
In Zukunft werden sich gute Berater verstärkt dadurch auszeichnen, dass sie eine auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Produktpalette bieten. Zwar wissen 87 Prozent der Deutschen, dass einige Berater auf das gesamte Angebot auf dem Markt zurückgreifen, während andere überwiegend hauseigene Produkte anbieten. Das ist der Spitzenwert in Europa. In der Praxis ist die Vielfalt aber noch nicht überall zu finden. So erklären zwei Drittel der Deutschen, dass beim letzten Kauf keine Finanzprodukte von Drittanbietern im Angebot waren.
„Der Zugang zu einer möglichst breiten Produktpalette ist wichtig für die Kunden, weil er für die Neutralität des Angebots steht. Mindestens genauso wichtig ist es dann, eine kundenspezifische Vorauswahl zu treffen”, sagt Wrede. „Wer eigene Interessen über die seines Kunden stellt, riskiert das Vertrauen seiner Kunden.”
Vertriebsunterstützung und Finanzbildung statt Risikoampel:
„Wir brauchen einen informierten Anleger, der eigenverantwortlich entscheiden kann, welche Finanzanlage für ihn die richtige ist”, sagt Wrede. Die derzeit diskutierte Risiko- oder Finanzampel sei dafür keine Lösung. „Wir - also Produktanbieter und Berater - müssen uns bemühen, Finanzprodukte mit einfachen und verständlichen Worten zu beschreiben - nicht mit Farben”, sagt er. Die bloße farbliche Kennzeichnung von Finanzprodukten nach Rentabilität und Risiko könnte Anleger außerdem dazu verleiten, überwiegend sicherheitsorientierte Sparprodukte zu nutzen, die langfristig zu wenig Rendite für eine sinnvolle Vorsorge oder ein attraktives Investment erwirtschaften.
Ausbildung punktet:
„Gut ausgebildete Berater sind der Schlüssel zum Erfolg”, erklärt Wrede und fordert eine bessere Qualifikation und Unterstützung der Finanzberater. „Berater müssen in der Ausbildung nicht nur lernen, Produkte selbst zu verstehen, sondern sie auch ihren Kunden zu erklären.”
Studien-Schlussfolgerungen in eigener Sache:
Fidelity investiert seit Jahren in die Unterstützung seiner Vertriebspartner und die finanzielle Allgemeinbildung, beispielsweise durch die 2006 gestartete Initiative Einfach Investieren. „Die Studienergebnisse nehmen wir zum Anlass, unsere Produktinformationen und Beratermaterialien noch einmal auf ihre Verbraucherfreundlichkeit zu prüfen. Zudem wollen wir im Rahmen von Corporate Volunteering Projekte an Schulen starten und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Finanzbildung leisten”, sagt Wrede. Zugleich unterstützt Fidelity die aktuelle Initiative des europäischen Fondsverbands Efama zur Verbesserung des langfristigen Vermögensaufbau und der Altersvorsorge. Kernpunkt sind acht Empfehlungen, die sich anders als bisherige Vorschläge nicht auf die Ausgestaltung von Produkten, sondern auf die Qualität des Vertriebs konzentrieren. Ziel sind europaweit einheitliche Mindestanforderungen für Finanzberater. Die Fidelity-Studie stützt einige der Empfehlungen von Efama empirisch.
Hintergrundinfos zur Studie:
Im Auftrag von Fidelity hat TNS Sofres für die repräsentative Studie 9000 volljährige Sparer und Anleger befragt. Die Umfrage fand im Dezember 2009 in folgenden elf Ländern statt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien.
Quelle: Fidelity Deutschland
Unser Finanzsystem ist aufgebläht mit Kredit. Sehr viele Experten sind überzeugt, dass die reale Geldentwertung inzwischen bei 5-7% jährlich liegt.Die Staatsbanken und Notenbanken sowie die ersten institutionellen Investoren wie Pensionskassen, wollen wieder eine Goldquote von 1% ihrer Anlagen erreichen. Die bisherige Goldhausse war allerdings ausschließlich von privaten Anlegern getrieben:Gold: Chinas Nachfrage wird sich bis 2020 verdoppeln |
| 06.04.2010 |
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Laut einem aktuellen Bericht des World Gold Council (WGC) wird sich Chinas Goldnachfrage in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. In den vergangenen fünf Jahren habe sich Chinas Goldnachfrage im Durchschnitt um jährlich 13 Prozent erhöht. China sei seit dem Jahr 2007 der weltweit zweitgrößte Goldkonsument und der weltweit größte Produzent, hieß es in dem Bericht des WGC. Der größte Teil der Goldnachfrage in China wurde in der Vergangenheit durch die heimische Goldproduktion befriedigt. Die chinesische Goldnachfrage habe jedoch die heimische Produktion seit 1992 überholt.
Im Jahr 2009 lag die kumulative Goldnachfrage in China bei einem Wert von mehr als 14 Milliarden US-Dollar (10 Milliarden Euro) – elf Prozent der globalen Nachfrage. Innerhalb der nächsten zehn Jahre könne sich der Goldkonsum aus dem Jahr 2009 verdoppeln.
Die Goldnachfrage in China werde wahrscheinlich langfristig ansteigen. Die Käufer ließen sich auch von höheren Goldpreisen nicht abschrecken. Ein weiterer Impuls könne von der Zentralbank kommen, wenn diese ihre Goldreserven erhöhe. Quelle: Fondsprofessionell
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